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  • 2026-03-22 Sonntag

    Frühstück mit Evelin

    Evelin ging am Vormittag in den Wald

    Mittagessen mit Joseph

    Evelin besuchte am Nachmittag Jessica auf dem Ostermarkt im Palais Niederösterreich

    Abendessen mit allen

  • 2026-03-21 Samstag

    Eine durchhustete Nacht (sagte auch Harri)

    Early morning walk zu Ebene 4 und zurück – irgendetwas im Brustkorb hat sich verändert: eine gewisse Unruhe; ich dachte zunächst, es wäre mein Herz, welches anders auf die Rampe reagiert als an den Tagen davor.

    Dann eine Steirersemmel beim Anker und 4 Espressi für meine Zimmernachbarn und unsere sehr nette Nachtpflegerin (die junge mit dem BSc).

    Herr Diplomat schläft noch, Harri ist wie immer schon wach, die Pflegerin trinkt keinen Kaffee; ich spendiere ihn der zweiten diensthabenden Pflegerin und dem diensthabenden Unterarzt

    Die ausgesprochen freundliche diensthabende Oberärztin …

    Das Treffen mit Florian und Viola ging sich nicht mehr aus.

    Eine Runde durch die Ahsihs (Wer errät, woher das Wort kommt?) blasen und dann ab ins Bett!

  • 2026-03-20 Freitag

    In der Früh Besuch von Prof. Wisser

  • 2026-03-19 Donnerstag

    Habe wegen Kopfschmerzen den Nachtdienst gefragt, ob es irgendwo Frischluft gibt. Sie haben mich dann auf Ebene 5 geschickt, und es war herrlich, so viel Schleim wie in dieser Viertelstunde huste ich drinnen den ganzen Tag über nicht ab.

    Habe Visite gebeten, meine Kopfschmerzen neurologisch untersuchen zu lassen; wurde genehmigt

    Frage nach Heilungsvorgang, sehr interessante Antwort des Arztes Hr. Dr. Kamen DIMITROV

    Frage:
    Wie lange dauert die Heilung der inneren Wunden?

    Antwort:
    Das muss man differenziert beantworte: die Heilung der Herzinnenwand dauert ca. 1-3 Monate, die des Herzbeutels etc. dauert ca. 6-18 Monate; zwischenzeitlich bilden sich vorübergehend viele Verklebungen, die sich erst später wieder lösen; erst danach kann man bei Bedarf gut re-operieren; die Heilungsvorgänge im menschlichen Körper wirken manchmal wie ein Wunder, als ob es einen göttlichen Bauplän gäbe.

    Das erinnert mich an meinen Chemieprofessor und seine Aussagen zu den einzigartigen Eigenschaften des Wasser1 und des Kohlenstoffs2 welche beide die (zwingende) Voraussetzung für (vermutlich) jegliches Leben im Universum seien, und dass es da möglicherweise einen göttlichen Bauplan gäbe.

    1. Die dem Wasser (H2O) ähnlichste Verbindung ist Ammoniak (NH3); aber sogar die nitrifizierenden Bakterien – diese können Ammoniak verstoffwechseln, welches für die meisten anderen Lebewesen giftig ist – leben selbst auf Basis von Wasser ↩︎
    2. Das dem Kohlenstoff (C) ähnlichste Element ist Silizium (Si); man könnte aber dennoch keine vollständige organische Chemie auf Basis von Siliziumverbindungen aufbauen, das geht nur teilweise (z.B. Kohlenstoff: Mineralöle – Silizium: Silikonöle) ↩︎
  • 2026-03-18 Mittwoch

    Prof. Wisser kommt in der Früh zu mir und verordnet mir Stufensteigen

    Sie wollen mich Donnerstag 19.03.2026 entlassen

    Sie werden mich Samstag 21.03.2026 entlassen

  • 2026-03-17 Dienstag

    Sie wollen mich Dienstag 18.03.2026 entlassen

    Evelin interveniert bei Prof. Wisser

  • 2026-03-16 Montag

    Prof. Wisser schaut in der Früh kurz bei mir vorbei

  • 2026-03-15 Sonntag

    Ein neuer Zimmernachbar, und

    Am Abend ließ ich mir ein Schlafmittel (Lendorm) geben

    Zunächst: LSD-Trip-artige Halluzinationen ähnlich wie in der Nacht davor, aber: es entstehen nur natürlichere Farben (hauptsächlich gelb, grün und braun), und es entstehen keine Gegenstände sondern im Raum entstehen niedrige Bergrücken mit dazwischenliegenden begehbaren Tälern; auf den Bergrücken bilden sich dann fortschreitend detaillierte miniaturisierte Ortschaften aus, ähnlich wie in einem Spielzeugmuseum

    Später: Andere Halluzinationen, ein echter Horror-Trip, ich hatte Angstzustände (Details mündlich)

  • 2026-03-14 Samstag

    Am Abend dann mein erstes Mal auf der Leibschüssel, ich fühlte den Druck einer halben Tonne auf dem äußerst scharkantigen Gefäß, aber was tut man nicht alles …

    Beim zweiten Mal wusste der Pfleger, dass man das Ding auch um 90° drehen kann, damit es nicht gar so einschneidet; gut, 250 kg schneiden auch schon deutlich weniger ein als eine halbe Tonne.

    In der Nacht LSD-Trip-artige Halluzinationen: zunächst ändern sich Textur, Farbe und Form des Zimmers; danach entstehen zusätzliche Gegenstände, z.B. gestapelte Getränkekartons oder an die Wände geheftete Glaskartons; Menschen: nur einmal Evelin und Monika bei der Weinverkostung

    P.S.
    Laut Waage hatte ich am Samstamorgen nur 86kg nach 79kg vor der Operation, aber Waagen lügen ja bekanntlich immer!

  • 2026-03-13 Freitag

    Man hat mir auf der Intensivstation wieder mein Handy in die Hand gedrückt – ich übernehme wieder …

    … ging dann doch noch nicht so schnell – Evelin hat mich Donnerstag und Freitag auf der Intensivstation besucht; am Donnerstag war ich noch intubiert und eher ein rohes Stück Fleisch mit Haut und Knochen und allen inneren Organen drin als ein Mensch, aber am Freitag wurde ich extubiert und war danach dann schon wieder ansprechbar, wenngleich ich gefühlt noch eine Tonne wog.

    Den Freitag verbrachte ich aus “organisatorischen” Gründen noch auf der Intensivstation, und dann stellte man mich am Abend noch auf Station 20D ab.

    In der Nacht Karussell der Dienstleistern und Lieferanten aus meinen Krankenhaus-NIS-Prüfungen: Siemens, Cerner, CompuGroup, Roche; Siemens, Cerner, CompuGroup, Roche; Siemens, Cerner, CompuGroup, Roche; …